Im letzten Artikel zu Steffis Fotoshoot wurde ich gefragt wie denn die Nachbearbeitung aussah. Bei schönen Damen wie Steffi muss doch nicht mehr viel gemacht werden, oder?
Ja und Nein.
Im Endeffekt habe ich auch nicht mehr viel bearbeitet. Die Hauptaufgabe ist eigentlich “nur” die richtige Farbtemperatur zu finden und auch die richtige Belichtung.
Außerdem wollte ich bei diesen Fotos noch eine Beauty Retusche durchführen.
Diese Beauty Retusche besteht im Großen und Ganze aus der Entfernung von Hautunreinheiten, und der Hervorhebung der Augen und Haare, wie man im ersten Bild gut sieht.
Dabei wird nicht einfach die Haut weichgezeichnet, sondern erst mit dem Reperaturtool die großen Unebenheiten beseitigt.
Bei den weiteren Schritten kann man je nach Geschmack arbeiten. Es gibt unter Fotografen eine alte Frage: die Haut mit oder ohne Poren?
Ich will normalerweise die Haut sehen, also mit Poren. Ich mag es nicht sehr glatt. Das verleit dem Bild gleich mehr Tiefe. Wie man bei dem Foto links sieht man die Haut selber noch .
Ein weiterer wichtiger Punkt sind Details. Ein Bild lebt von Details. Deshalb bearbeite ich bei den meisten Beauty Shoots die Augen nach. Sie werden Heller und Eindrucksvoller. Das “Dodge&Burn” (dt: Nachbelichter/Abwedler) Tool ist dein Freund in diesem Fall.
Sehr wichtig ist auch die Schärfe des Bildes. Vor allem die Augen sollten immer scharf sein. Bei Steffi mit ihrem dunklen Haaren habe ich die Haare auch noch etwas aufgehellt und geschärft. Hierzu habe ich den Hochpass-Filter lieben gelernt (Filter > Sonstige Filter > Hochpass). Dabei wird das Bild gedoppelt, mit dem Filter umgewandelt und der Modus auf “Weiches Licht” gestellt.
Aber fast immer gilt: Man kann in Photoshop viel ausbessern, aber nur aus einem sehr guten Foto kann man ein atemberaubendes machen. Das Ausgangsmaterial muss also stimmen. Danke für das gute Shooting, Steffi!
Wer sich für einen guten Artikel zum Thema Hautretusche interessiert: Bei Photoshopsupport.com gibt es ein freies Kapitel aus Lee Varis Buch “Skin”.
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So jetzt habe ich auch deinen Feed abonniert, sonst bekomme ich ja gar nix mit. Guter Artikel, mir gefällt, dass du meistens Bilder dabei hast. Beim Kameraartikel zwar nicht, aber ich will mir ja auch keine kaufen
Hey Sebbi, danke!
Ja, der Foto-Equipmentartikel musste ohne Bilder auskommen. Muss mal welche von meinem Equipment machen…
Heyo,
Nachbearbeitung muss immer sein, glaub ich…weil immer mal die Haare nicht so fallen, wie sie sollen oder so…
Wobei du ja im unteren Bild mein Kinn äääh auch geändert hast…dadurch wirkt mein Gesicht da dicker…bild ich mir ein
Wg. Shoots, gerne wieder…diesmal mit mehr Kommandos…
Btw, ich hab ein hinreißendes schwarz-weiß karriertes Kleid…udn ein gepunktetes…just in case you need more Gegensätze oder so
^^
Ja, meistens wird ein wenig nachbearbeitet. Dabei geht es aber meistens um Probleme mit der Haut – die ja nur temporär sind.
Ich denke mir mal was aus und dann können wir gerne nochmal etwas machen
Hey, hab dich verlinkt auf meinem Blog, wieso kommtn kein Trackback bei dir an?
Hey Steffi, ich weiß es auch nicht – ich glaube ich frage einmal unseren Admin
Aber muss nicht ein direkter Link zu einem Artikel angegeben werden für einen Trackback?
Bei WordPress kann man am Ende noch einmal gezielt Trackback Adressen (dieser Artikel) mit angeben, geht das bei deinem auch?
[...] Tag Modell, damit der Herr mit seiner superschnicken Fotoausrüstung rumspielen konnte und seine Bildbearbeitungsskillz danach verbessern kann (und natürlich -völlig uneigennützig-, um meinen Narzissmus auf eine [...]